



Harald Lenßen und Egon Schwarz sind Mitglieder der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition – Linker Niederrhein – e.V. und engagieren sich gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Vereins für das Haus des Bergmanns an der Ebertstraße 88 in Kamp-Lintfort.
Darum engagieren wir uns:
Wir fühlen uns durch unsere langjährige Berufstätigkeit im Bergbau der Bergmannstradition verbunden. Gemeinsam mit unseren Vereinskollegen versuchen wir das Wissen rund um das Thema Bergbau zu erhalten und weiterzugeben. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Führungen in dem Museumshaus „Haus des Bergmanns“, die Menschen berühren. Erinnerungen werden geweckt und ältere Menschen erzählen von der Zeit und sind oft zu Tränen gerührt. Die jüngeren Besucher*innen bekommen einen Eindruck wie der Alltag einer Bergarbeiterfamilie aussah.
Wie sind wir zum Ehrenamt gekommen:
Harald Lenßen ist ehemaliger Elektrosteiger und ist von seinem, leider viel zu früh verstorbenen, Vereinskollegen Jörg Kaenders vor einigen Jahren angesprochen worden. Joerg Kaenders benötigte Unterstützung bei der Planung der Führungen für das Haus des Bergmanns.
Egon Schwarz hat ebenfalls viele Jahre im Bergbau gearbeitet. Er hat auf der Zeche Friedrich Heinrich seine berufliche Laufbahn begonnen und zuletzt in der Druckerei der Ruhrkohle in Dortmund gearbeitet. In der Rentenphase hat er, nach dem Tod seiner Ehefrau, eine Aufgabe gesucht.
Neben der Betreuung der Enkelkinder hilft bei der Einsatzplanung der Vereinskollegen im Museumshaus. Außerdem unterstützt er gerne zusammen mit Stefan Büschken die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins.
Unser Engagement umfasst:
Harald Lenßen plant die sonntäglichen Führungen und Einsätze der ca. zehn ehemaligen Bergleute im Haus des Bergmanns. Unterstützt wird er dabei von Egon Schwarz, der zukünftig diesen organisatorischen Part übernehmen wird. Harald Lenßen und Egon Schwarz führen ebenfalls sonntags von 14.00 – 17.00 Uhr durch das Haus des Bergmanns. Die Führungen stehen unter dem Titel: „Wohnen und Leben in der Kolonie“. Außerdem kann man Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten buchen. Bei einer Führung durch das Museumshaus erhält man lebendige Eindrücke von den Lebensumständen und Wohnverhältnissen einer Bergarbeiterfamilie in den 1920er / 1930er Jahren. Die Gartenanlage zeigt, dass die oftmals kinderreichen Familien häufig Selbstversorger waren.
Egon Schwarz unterstützt ebenfalls noch mit Stefan Büschken die Öffentlichkeitsarbeit durch die Pflege der Homepage der Fördergemeinschaft, die Gestaltung von Flyern, Plakaten und mehr.
Unser schönstes Erlebnis im Ehrenamt:
Das gesellige Beisammensein, die Gemeinschaft mit den Sportkollegen und Sportkolleginnen ist immer wieder schön. Unsere Mitglieder und deren Partner *innen kommen mit Ihren Kindern und Enkelkinder, um Ihrer Familie den Sport näher zu bringen. Eine dieser Familien besteht aus drei Generationen und kommt aus Krefeld. Besucher *innen sind immer herzlich willkommen. Es ist immer wieder Schön, wenn mehrere Generationen die Gemeinschaft am Poolbillardtisch erleben können!