



Menschen aus Kamp-Lintfort und Umgebung engagieren sich ehrenamtlich als Hospizhelferinnen und –helfer in dem Verein „Ambulante Hospizarbeit AHA e.V. Kamp-Lintfort“
Darum engagiere wir uns:
Der Tod und das Sterben gehören zum Leben und wir möchten gerne das Sterben erträglicher machen. Wir empfinden Dankbarkeit darüber, dass es uns gut geht. Wir möchten etwas von diesem positiven Lebensgefühl mit diesem sinnstiftenden Ehrenamt weitergeben.
Weitere Aussagen der Ehrenamtlichen:
- weil mich das glücklich macht
- weil ich sterbenskranken Menschen etwas Zeit schenken kann
- weil ich so viel dabei lerne
- das letzte Stück Leben „gut“ machen
- uns geht es soooo gut und so kann ich Menschen, denen es nicht mehr so gut geht auf ihrem letzten Stück Weg ein wenig Zuwendung geben
- Der Umgang mit dem Thema „Tod“ wird selbstverständlicher und ich merke, dass auch Menschen, die nicht in unserer Betreuung sind, manchmal die Scheu verlieren, über Verluste zu sprechen.
Wie sind wir zum Ehrenamt gekommen:
- Frühere Begegnung und Anzeige in der Zeitung
- Sterbebegleitung fand ich immer schon interessant. Als meine Mutter verstorben war, habe ich mich sofort zum Kurs angemeldet.
- Bei der ambulanten Hospizarbeit kommt es zu interessanten Begegnungen mit der Vergangenheit, Gegenwart und unserer eigenen Zukunft.
- Durch einen Zeitungsartikel und Beschäftigung mit dem Thema
Unser Engagement umfasst:
- Begleitung von schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen in ihrer letzten Lebensphase
- Entlastung durch Anwesenheit am Krankenbett bei Abwesenheit der Angehörigen
- Bedürfnisse und Anliegen der Kranken und Angehörigen im Blick haben
- Meistens bin ich einen Mittag in der Woche bei dem Menschen und zwischendurch telefonieren wir mal.
Unsere eindrucksvollsten Erlebnisse im Ehrenamt:
- Horst Weien: „Jede Begleitung ist etwas Besonderes und eine neue Erfahrung. Die Seele ist immer dabei. Geschichten, die jeder mit sich trägt, werden erzählt, man ist ein besonderer Mensch.“
- Das Aufbauen eines Vertrauensverhältnisses und die Dankbarkeit der kranken Menschen und ihrer Angehörigen
- Ich spreche öfter Mitmenschen an, die einen lieben Menschen verloren haben. Häufig sind diese dankbar, dass sie darauf angesprochen werden!
Das möchten wir noch sagen:
Ich bin glücklich so ein Ehrenamt zu haben!